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trelleborg10712Titelstory

Im weltweit leistungsstärksten Prüfstand testet Trelleborg Sealing Solutions seine Stangendichtungen auf Herz und Nieren, bevor sie ihre anspruchsvollen Aufgaben ange­hen. Auf der hochmodernen High-Tech-Einrichtung lassen sich härteste Einsatzbedingungen oder unerwartete, vom Normalfall abweichende Ereignisse simulieren. Das gilt beispielsweise für Dichtungen der Minenbagger in der australischen Wüste oder für die Dichtungen beim ‚bad landing’ in Flugzeugfahrwerken.



trelleoborg20712„Mit 260 kW verfügt unser schwingend gelagerter Prüfstand für Stangendichtungen über die Leistung eines Sportwagens“, betont Eric Seeling. „Mit Simu­lationsmöglichkeiten realer Beanspruchungen wie für Temperatur und Seitenkräfte hat er außerdem ein paar außergewöhnliche Extras“, so der Prüfingenieur bei Trelleborg Sealing Solutions.

Mit dem großen, 18 t schweren Dichtungsprüfstand simulieren die Dichtungsexper­ten in Stuttgart unter anderem den Einsatz ihrer Produkte für Flugzeugfahrwerke, Minenbagger und anderen Industrieanwendungen. Unter härtesten, möglichst realitätsnahen Bedingun­gen werden Bewegungs- und Druckmuster für Stangendichtungen von 100 bis 400 mm Durchmesser gefahren, analog zu realen Anwen­dungen. Bei Geschwindigkeiten bis zu 1 m/s können sinus- und trapezförmige oder frei modellierbare Bewegungs- und Druckmuster gefahren werden.  In Dauerlauftests werden darüber hinaus beispielsweise mit der Simulation von 25.000 Flugzeuglandungen oder Millionen Hüben einer Presse Aussagen über das Langzeitverhalten der Dichtungen gewonnen.

Dichtungsverhalten bei nicht perfekter Landung

trelleoborg30712„Unsere Kunden übertra­gen uns immer mehr Aufgaben, für die wir als Spezialisten die geeigneteren Prüfeinrichtungen haben oder konstruieren“, erklärt Holger Jordan, Manager Fluid Power Technology. „Ein Highlight ist dabei sicherlich unser größter und leistungsfähigster Prüfstand.“ Damit lassen sich auch in einem einzigen Prüfaufbau komplette Dichtsysteme prüfen, die beispielsweise aus Primär- und Sekundärdichtungen bestehen - wenn notwendig auch mit einem simu­lierten Druck zwischen Primär- und Sekundärdich­tung.

Eine Besonderheit ist die Funktion eines Seitenkraftzylinders am unteren Ende des Stangen­prüfstands. Mit bis zu 225 kN kann er konstant oder abhängig vom Hub dynamisch auf die Stange einwirken. Damit simulieren die Prüfingenieure zum Beispiel Brems- oder Seitenkräfte auf das Flugzeugfahrwerk beim Landevorgang. Auch Schläge auf das Fahrwerk durch Unebenheiten der Landebahn werden dadurch realitätsnah abgebildet. Und schließlich lassen sich auch die Auswirkungen einer unter Piloten als ‚bad landing’ bezeichneten nicht ganz perfekten Landung auf die Dichtsysteme der Fahrwerke abbilden.

trelleborg50712Konstruiert und entwickelt hat der Dichtungsspezialist den Prüfstand selbst. Jordan erzählt auch warum: „In den Bau sind unsere Erfahrungen von Prüfeinrichtungen aus 35 Jahren eingeflossen.“ Die gesamte Anlage sitzt in einer speziell gegossenen Betongrube, die schwingungstechnisch vom übrigen Gebäude entkoppelt ist. Der leistungsstarke Antrieb steht in einem separaten Raum, dessen Abluft energieeffizient und ökologisch sinnvoll zum Heizen der Gebäude genutzt wird.

Einsatz in Kanada und Australien simulieren

Eine weitere Besonderheit der Anlage ist die Mög­lichkeit, verschiedene Temperaturszenarien abzubil­den. So lassen sich einerseits die Medien zwischen 25 °C und der Einsatzgrenze des Betriebsöls beein­flussen. Andererseits kann auch die Umgebungstem­peratur zwischen -60° und 90 °C eingestellt werden. So lassen sich Einsatzbedingungen für Dichtungen in einem Minenbagger für den Einsatz in Nordkanada oder als Kontrastprogamm in der australischen Wüste simulieren. „Mit den Prüfergebnissen, die selbstverständlich alle dokumentiert werden, bieten wir unseren Kunden und den Endanwendern einen Nachweis der Leistungsfähigkeit des gewählten Dichtsystems unter den geprüften Parametern“, betont Seeling abschließend.


Interview          weiterer Beitrag des Herstellers           Dichtungskonfigurator         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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