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Donnerstag, August 17, 2017
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igus0613Um Ausfallzeiten zu reduzieren und Schäden zu verhindern bietet Igus mit den Push Pull Force Detection System“ (PPDS) basic, PPDS advanced und PPDS pro Condition-Monitoring-Systeme für die Überwachung der Verschiebekräfte an Energieketten an. Der Platzbedarf für diese konnte konnte durch den Einsatz modernster Elektronikkomponenten erheblich reduzieren: Die früher teilweise klobigen Schaltkästen der Auswerteeinheiten schrumpfen um 2/3 in Größe und Preis.

Das PPDS überwacht die auftretenden Verschiebekräfte an den Energieketten. Blockiert ein Fremdkörper die Bewegung, steigen die Verschiebekräfte an. Ab einem fest definierten Schwellenwert gibt das PPDS ein Signal aus, das über die Anlagensteuerung alle Motoren stoppt. Damit wird verhindert, dass die Energieketten und Leitungen ernsthaften Schaden nehmen. Der Anwendungsbereich der PPDS-Familie beginnt bei Verfahrwegen von 10 m und reicht bis zu Anlagen mit 500 m Verfahrweg und mehr.

Zum Monitoring von Wegen zwischen 10 und 100 m gibt es das besonders kostengünstige PPDS basic. Es nimmt die Verschiebekräfte über zwei kleine Sensoren auf, die sich zwischen dem Energieketten-Anschlusselement und dem Mitnehmerarm befinden. Die Auswerteeinheit PPDS.EU.01 zeigt die anliegenden Kräfte an, protokolliert auftretende Übertretungen der Grenzwerte und gibt im Ernstfall das Signal an die Maschinensteuerung.

Bei Verfahrwegen von 100 m und mehr werden oft sogenannte schwimmende Mitnehmer eingesetzt, um laterale Toleranzen auf der Mitnehmerfahrt auszugleichen. Hierfür gibt es das PPDS advanced mit einer speziellen Sensorvariante. Diese sorgt dafür, dass auch hier die Verschiebekräfte zuverlässig überwacht werden können. Für den Schwerlast-Bereich, wo neben sehr langen Verfahrwegen auch hohe Zusatzlasten auftreten, bietet sich das PPDS pro. Es wird speziell auf die Anwendung hin ausgelegt und kontrolliert die Verschiebekräfte auf Basis positionsabhängiger Grenzwerte.


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