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matin10312Titelstory

Bei vielen Herstellern bleibt das Lean Management gut gemeinte Management-Theorie, weil es an konkreten Instrumenten zur praktischen Realisierung fehlt. Dabei kann schon die Umsetzung kleiner Maßnahmen zu erstaunlichen Ergebnissen führen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Einsatz von Zwischenlagen zum Toleranzausgleich von Georg Martin in der Baugruppen-Fertigung. Er entfaltet große Wirkung über alle Unternehmensbereiche hinweg.



 „Meist bekommen die Zuhörer große Augen, wenn wir vortragen wie der effiziente Einsatz von Zwischenlagen in der Baugruppen-Fertigung spürbare Lean-Management-Effekte auslöst“, berichtet Christoph Martin, Firmenchef der Georg Martin GmbH. Vor wenigen Wochen erst machte er einen international tätigen Getriebebauer mit seinen Lösungsvorschlägen bekannt und erntete großen Beifall. Ob im Einkauf, in Konstruktion, in Produktion oder in Instandhaltung und Kundenservice – sobald sie zum Toleranzausgleich konsequent diese Zwischenlagen verwenden, verzeichnen die Unternehmen in allen Bereichen reduzierten Aufwand und sinkende Kosten.

Schleifverfahren zum Toleranzausgleich war gestern

matin20312Viele Baugruppen-Hersteller führen den Toleranzausgleich in der Montage beispielsweise noch immer mit Schleifverfahren aus. Auf diese Weise binden sie teure Personal- und Maschinenkapazitäten, die beim Einbau von Zwischenlagen anderweitig viel produktiver genutzt werden könnten. Im gleichen Atemzug kann die Montage genauer geplant werden und weitaus rascher erfolgen. „Viele Praxisfälle zeigen: Der Produktivitätsgewinn liegt meist im Bereich mehrerer Stunden.“, sagt Martin.

Bereits vor und nach der Montage verschlanken sich die Prozesse durch die Zwischenlagen. Die Konstrukteure etwa müssen keine Summentoleranzen einkalkulieren, sondern definieren lediglich, an welcher Stelle welche Zwischenlage eingesetzt wird. Hierbei haben sie viel Gestaltungs-Spielraum, denn es stehen die Werkstoffe Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing, PET oder Composite-Lösungen in drei Produktlinien zur Wahl: Die "M-Tech L" sind bis zu 64 laminierte Folien (25 bis 100 µm) mit Gesamtdicken von 0,50 bis 3,20 mm, die sich abziehen lassen bis der nötige Toleranzausgleich erreicht ist. Bei "M-Tech S" handelt es sich um Bleche oder Folien (ab 10 µm), ausgeführt als passgenaue Einzelstücke oder geschliffen im Set. "M-Tech P" sind paketierte Zwischenlagen, die sich wie ein Abreißkalender trennen lassen oder mit Kabelbindern gebündelt sind.

Bis zu 60 Folienlagen in einem Bauteil

Dank des vielseitigen Portfolios kann schon der Einkauf die Zwischenlagen exakt dem Bedarf von Konstruktion, Produktion und Instandhaltung entsprechend bestellen. Entscheidet er sich für eine schälbare M-Tech L -Zwischenlage, profitiert er von bis zu 60 Folienlagen in einem einzigen Bauteil. Damit können Einkauf und Konstruktion mit einem einzigen Ausgleichselement alle denkbaren Toleranzen abdecken. Im Gegensatz zu den üblichen C-Teilen, die als Schüttgut oder Sortimentsware verbrauchsorientiert geordert werden, steuert der Einkauf auf diese Weise per Stückliste bedarfsgerecht. Das vereinfacht die Lagerbestandskontrolle, denn Varianten werden reduziert und die Sicherheit der Bestände steigt. Auch das Serviceteam kann mit Minimalaufwand die nötigen Instandsetzungsarbeiten ausführen: Keine Schleifarbeiten, kein Maschineneinsatz, kein Belegungsmanagement, keine Wartezeiten. Zwischenlage anpassen oder austauschen, fertig. Alle Aspekte verdichten sich zu einem steigenden Cashflow, von dem sowohl der Erstausrüster als auch der Kunde profitiert.

„Viele Hersteller in Antriebstechnik, Fahrzeugbau, Luftfahrt und Anlagenbau setzen die M-Tech Zwischenlagen bereits ein und erzielen damit erhebliche Lean-Management-Vorteile, wie etwa weniger Maschinenbedarf, schnelleres Konstruieren oder eine Variantenreduktion“, sagt Martin. Als großes Plus sieht der Firmenchef dabei auch, dass sein Unternehmen aufgrund des modernen Maschinenparks jede Anforderung mit kundenspezifischen, einbaufertigen Zwischenlagen erfüllen kann.


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