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StrothmannStrothmann bietet mit der „Rundschiene“ eine energiesparende Lösung für die Fließfertigung. In einer Studie vergleichbarer Transportsysteme erbrachte das System bei Antriebsleistung und Rollwiderstand die besten Werte. Zu den herangezogenen Transportsystemen zählen Luftkissenfahrzeuge, fahrerlose Transportsysteme wie angetriebene Hubwagen, Skid-Fördersysteme sowie herkömmliche Flachschienen. Rollen aus Kunststoff wurden nicht in den Vergleich einbezogen, da sie schwerer auf einem Untergrund abrollen als Stahlräder.

„Beim Vergleich der Rollreibung bei der RundSchiene und anderen Stahl/Stahl-Paarungen spielen die Spurkränze, die bei anderen Systemen oft vorhanden sind, eine große Rolle“, erklärt Derek Clark, Geschäftsführer von Strothmann. Die Spurkränze an Kran-, Eisen- und Straßenbahnrädern erzeugen auf den Schienen eine erhebliche Rollreibung. Die Rollwiderstandskoeffizienten liegen bei 0,01 bis 0,15 im Vergleich zu 0,003 bei der RundSchiene. Das Profil der Laufräder weist eine Form ähnlich gotischen Bögen auf, so dass sie keinen Spurkranz im klassischen Sinne benötigen. Durch das besondere Profil werden lediglich eine Punktberührung realisiert und die Reibung minimiert. „Der geringe Rollwiderstand wirkt sich positiv auf die Antriebsleistung aus und führt zu einem sehr niedrigen Energieverbrauch“, so Clark.

Bei einer Traglast von ca. 10 t und einer Betriebszeit von 2 h/Tag kommt die RundSchiene – hochgerechnet auf ein Jahr mit 250 Arbeitstagen – auf einen Energieverbrauch von 120 kWh. Mit 225 kWh/a kommen Skid- und Flachschienensysteme diesem Wert noch am nächsten. Luftkissenfahrzeuge liegen mit 12.600 kWh/a am oberen Ende der Verbrauchsskala – hier lässt sich der Energieverbrauch nur über den Luftverbrauch bestimmen. Bei zunehmender Traglast steigt der Energieverbrauch der vergleichbaren Transportsysteme deutlich an. „In diesem Bereich kommen die Vorteile der RundSchiene stärker zum Tragen. Wir benötigen kaum Energie. Je nach Applikation kann auch ganz auf den Motor verzichtet werden“, erörtert Clark. Aufgrund des minimalen Rollwiderstands können tonnenschwere Lasten von Hand bewegt werden. Bei Verwendung eines Motors lässt sich die gesamte Energieversorgung der Fahrzeuge auch über ein im Boden liegendes, induktives Versorgungssystem regeln, so dass weder teure, wartungsaufwändige Batterietechnik noch störende Kabel und Schleifleitungen eingesetzt werden müssen. Das RundSchienen-System kommt zum Beispiel bei führenden Herstellern von Teermaschinen, Radladern, Großtransformatoren, Holzbearbeitungsmaschinen, Lasertechnik, Windkraftanlagen und der stahlverarbeitenden Industrie zum Einsatz.


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