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Kabelschlepp20512Anwenderbericht

Wer seine Produkte in die ganze Welt verschickt, muss sicher sein können, dass sie ihr Ziel auch unbeschadet erreichen. In den maßgeschneiderten Sondermaschinen des Verpackungsspezialisten Titan sorgen Energieführungen von Tsubaki Kabelschlepp auch unter rauen Bedingungen für einen zuverlässigen Betrieb und hohe Verfügbarkeit dank optimal geführter Kabel und Leitungen.



Mit Lösungen vom einfachen Verpackungsband bis zur kompletten Umreifungsanlage ist das Unternehmen Titan Umreifungstechnik GmbH & Co. KG aus Schwelm bei Wuppertal, ein führender Anbieter in diesem Bereich. Mit 175 Mitarbeitern hat sich das Unternehmen auf die Sicherung von Transportgütern durch Umreifung mit Kunststoff- oder Stahlbändern spezialisiert. Bestens verpackt werden mit den Lösungen des Unternehmens Packstücke aus der Metall-, Stahl- und Holzverarbeitung, der Faser- und Baustoffindustrie und auch viele andere Produkte wie Flaschen und Dosen.

Der Unternehmensbereich Sondermaschinen und Anlagen hat sich auf kundenspezifische, vollautomatische Umreifungssysteme spezialisiert. Am Ende der Produktionslinien sorgen die Anlagen dafür, dass Produkte für den weltweiten Transport optimal gesichert werden. Dies geschieht durch eine Umreifung mit Bändern aus Kunststoff oder Metall, die für eine sichere Fixierung der Transportgüter sorgen – egal ob sie ihre Reise per Lkw, Schiff oder Bahn zurücklegen und egal wie oft sie dabei unter nicht optimalen Bedingungen umgeladen werden.

Anlagen zum Verpacken von Spaltbandringen

Kabelschlepp10512Ein Beispiel für die Sondermaschinen sind Anlagen zum Verpacken von Spaltbandringen aus Stahl, Kupfer oder anderen Metallen. Spaltbandringe werden in Stahl-Service-Centern aus den bis zu 40 t schweren, in Walzwerken produzierten Coils hergestellt. Dazu werden die gewaltigen Coils in Längsteilanlagen in leichter zu verarbeitende „Scheiben“ unterschiedlicher Stärke aufgeteilt. Diese werden von den Kunden der Stahl-Service-Center meist in Stanz-Biegeautomaten zu Federn, Schrauben oder anderen Metallteilen wie für die Elektroindustrie oder den Automobilbau weiterverarbeitet. Transportiert werden die immer noch mehrere Tonnen schweren Spaltbänder einzeln oder paketweise auf Paletten. Zur Transportsicherung durchlaufen sie zuvor zwei Umreifungsanlagen, in der die Spaltbandringe zunächst außen im Umfang und anschließend durch das Coilauge hindurch mit mehreren Stahlbändern umreift werden. Nur so ist sichergestellt, dass sich die Spaltringe beim späteren Handling beispielsweise durch einen Gabelstapler mit Coilgreifer, nicht trichterförmig aufziehen.

Aggregat zum Umreifen und Ringverschluss

Den zentralen Arbeitsschritt, das Umreifen, erledigt das sogenannte Umreifungsaggregat, das beweglich an einem Ausleger montiert ist. Neben der Umreifung übernimmt es auch den Verschluss der angebrachten „Ringe“ aus Kunststoff- oder Stahlband. In einer Verpackungsanlage für Spaltbandringe wird Stahlband verwendet, das mit der "Titanarg"-Verschlusstechnologie extrem sicher verschweißt wird. Bei dieser Technologie kommt die WIG-Schweißtechnik mit einer Wolfram-Elektrode und Inertgas zum Einsatz. Die Schweißungen erfolgen berührungslos und unter Sauerstoffabschluss. Mit Hilfe einer Elektrode wird ein Lichtbogen gezündet, der die übereinanderliegenden Enden des Stahlbands punktförmig miteinander verschmilzt – eine Lösung wie aus einem Guss, die sich nicht ungewollt öffnen kann.

Kabel und Gasleitungen in einer Kette

Neben der Verkabelung für die Antriebsmotoren muss das beweglich am Ausleger montierte Umreifungsaggregat über Schläuche auch mit dem Schutzgas für das integrierte Schweißgerät versorgt werden. Geführt werden die Kabel und Gasschläuche gemeinsam in Energieführungen der Typenreihen S 0950 bzw. S 0650 von Kabelschlepp. „Länge, Breite und genaue Ausführung der Ketten variieren von Anlage zu Anlage, da unsere Sondermaschinen individuell an die Anforderungen unserer Kunden angepasst konstruiert werden“, sagt Jörg Wonneberg, Leiter mechanisches Engineering im Bereich Sondermaschinen bei Titan. Eingesetzt werden Energieführungen in Standardausführungen, die nach Katalog konfektioniert und bestellt werden. „Aufgrund der rauen Arbeitsumgebungen, in denen viele unserer Maschinen im Heißbereich von Stahlwerken, bei der Stahl-Oberflächenbehandlung oder in der Betonsteinindustrie eingesetzt werden, greifen wir meist zu Energieführungen in Stahlausführung. Aber auch Kunststoffketten wie aus der "Robotrax"-Serie kommen manchmal zum Einsatz. “Neben der breiten Auswahl überzeugen dabei auch Service und Beratung durch Kabelschlepp.

Energieführungsketten aus Stahl

Kabelschlepp30512Die Energieführungen aus Stahl wurden speziell für große freitragende Längen mit hohen mechanischen Beanspruchungen oder Leitungen mit hohem Eigengewicht entwickelt. Darüber hinaus sind die Stahlketten die erste Wahl für den Einsatz unter rauen Bedingungen, wie sie bei den Umreifungsmaschinen keine Seltenheit sind. Hohe Umgebungstemperaturen wie in der Metall- und Stahlverarbeitung oder extreme Umgebungseinflüsse durch Staub und Schmutz wie in der Betonsteinindustrie bereiten den langlebigen Stahlketten der S-Serie keine Probleme.

Die Ketten werden grundsätzlich aus verzinktem Stahl oder – bei noch höheren Anforderungen – aus rostfreiem Edelstahl gefertigt. In der Regel sind sie mit Stegen aus Aluminium ausgestattet, die sich in beiden Fällen in einem 1-mm-Breitenraster präzise an die jeweilige Applikation anpassen lassen. Die Stege übernehmen zwei zentrale Aufgaben: Sie bilden die mechanische Verbindung zwischen den Kettenbändern und sind zugleich die unmittelbaren Berührungs- und Reibungspunkte mit den Leitungen, die in den Ketten geführt werden. Ihr Reibungskoeffizient hat damit entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer der Leitungen und die Zuverlässigkeit des gesamten Energieführungssystems.

Trennstege in praxisgerechten Varianten

Abhängig vom jeweiligen Einsatzbereich und den dort auftretenden Belastungen gibt es unterschiedliche Stegvarianten aus einer Aluminium-Legierung. Die Stegvarianten RS 1 mit schnell lösbarem Profilstab außen oder innen und RS 2 mit verschraubten Profilstäben lassen sich mit allen Stahlketten kombinieren. Für starke Beanspruchungen gibt es darüber hinaus den Typ RV, einen Aluminium-Rahmensteg in verstärkter Ausführung.

Die Stegvariante RM ist eine Massivausführung, bei der die Profilstäbe doppelt verschraubt sind. Diese Konstruktion sorgt für maximale Stabilität, wie sie bei besonders starken Belastungen oder großen Kettenbreiten gefordert ist. Müssen Leitungen mit großen Durchmessern wie beispielsweise Luftschläuche geführt werden, bietet sich der Aufbau-Rahmensteg RMA an. Er kann wahlweise innen oder außen montiert werden und ist für Durchgangshöhen von 130, 160 oder 200 mm lieferbar.

Eine sehr gute Variante zum Führen von Leitungen sind die sogenannten Lochstege des Typs LG. Die Lochstege werden kundenspezifisch und individuell angefertigt und berücksichtigen die Anzahl, die Durchmesser sowie die Positionen sämtlicher Leitungen im Querschnitt. Das Ergebnis ist eine perfekte Leitungsführung in der neutralen Biegezone. Der Einsatz dieser maßgeschneiderten Trennstege hat den Vorteil, dass die Relativbewegungen zwischen Leitungen und Steg minimiert.

Optimalen Schutz vor Fremdeinwirkungen von außen bieten geschlossene Energieführungen, bei denen die Leitungen unter einer Abdeckung verlaufen. Hierfür wurde der Steg vom Typ RMD entwickelt. Er ist mit beidseitig aufklappbaren und lösbaren Schutzdeckeln aus Aluminium ausgestattet. Abgerundet wird das Angebot durch die Stegvariante RR, die Achsen mit drehbaren Rohren als Verbindungsprofile nutzt. Der für die Achsen und Rohre verwendete Werkstoff lässt sich individuell an den jeweiligen Einsatzfall anpassen.


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