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Freitag, Oktober 20, 2017
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IgusTitelstory

Wieso hat das noch niemand früher erfunden? Das war der erste Gedanke beim Anblick der ersten kontinuierlich umlaufenden Energiekette der Welt, die Igus den Besuchern der Hannover Messe präsentierte. So wurde auch Geschäftsführer Frank Blase gleich von einem potentiellen Kunden angesprochen, mit den Worten, dass er genau das gerade brauche.





Starten, Bremsen, erneut Anfahren, Bremsen, am Ende wieder zurückfahren. Ob bei kleineren Apparaten am Roboter, Pick-and-Place-Anwendungen, schnellen Pressen-Feedern, großen Regalbediengeräten oder klassischen Förderbändern: Herkömmliche Handling- und Transport-Anwendungen kommen heute nicht ohne eine Leerfahrt, ohne eine unproduktive Rückfahrt aus. Dazu hat igus GmbH, Köln, diese erstaunlich simpel anmutendende Energiekette entwickelt. Das einbaufertige Komplettmodul eröffnet völlig neue Perspektiven in der Maschinenkonstruktion.

Direkt zur nächsten Position

Die sogenannte „C-Kette“ versorgt Greifer, Sensorik und andere Einheiten mit Energie, Daten und Medien. Ohne überflüssige Vor- und Rückfahrten kann in einem kontinuierlichen Rundverkehr direkt die nächste Position angefahren und dort permanent be- und entladen, geklebt, gebohrt etc. werden. Leichtgewichtig und ausfallsicher sind Geschwindigkeiten bis zu 8 m/s möglich. So lassen sich schnellste Maschinentaktzeiten realisieren.Igus2

Komplettmodul anschließen

Die C-Kette besteht aus einer abriebfesten Kunststoff-Energiekette mit angeschlossener Drehdurchführung. Diese verfährt leicht und vibrationsfrei, wenn erforderlich mit unterstütztem Obertrum. Das System bietet ausreichend Platz zur Befüllung z. B. mit einer Servo/Motorleitung, einer Steuer-, Bus- oder auch LWL-Leitung und schützt und führt Luft und Gas. Alle erforderlichen Leitungen und Schläuche für Last, Daten und Medien sind in einem kompakt gebauten Führungssystem untergebracht. Dieses wird gemäß der kundenspezifischen Eckdaten als Komplettmodul geliefert und beim Kunden direkt an die Maschine, das Förderband oder eine andere Anlage angebaut. Es ist in verschiedenen Einbaulagen einsetzbar.

Jeder Wagen einzeln adressierbar

Mit der umlaufenden Kette lassen sich z. B. ein Handling-, Regalbediengerät oder Feeder ähnlich einer „Raupenkette“ gestalten. Auf dieser können umlaufende Wagen mit verschiedensten Funktionen befestigt werden. Die Wagen werden von einer Energiekette mit daran angeschlossener Drehdurchführung mit Information, Energie und Medien versorgt. Leicht und verschleißfrei kreist die Kette im Führungsgehäuse hin zur ersten Wagen-Station. Dort speist sie eine umlaufende Ringleitung, an die alle Wagen der „Raupe“ angeschlossen sind. Mit moderner Elektronik und Bustechnik kann jeder Wagen einzeln adressiert werden. Er wird mit den entsprechenden Signalen versorgt, um anschließend beliebig arbeiten zu können z. B. mittels eines Pneumatikventils, Elektromotoren oder Sensoren. Jeder Wagen ist einzeln ansteuerbar und kann in vordefinierter Position sofort „seine“ Aufgaben übernehmen.

Greifen, ablegen und bearbeiten

Abhängig von den Kundenvorgaben ist ein Verfahrweg von 30 m und mehr möglich. Zahlreiche unterschiedliche Wagen lassen sich auf der kontinuierlich umlaufenden Kette anschließen. Das können rotierende Greifer, Sauger oder Elektromagneten sein, die permanent Werkstücke aufnehmen, halten, justieren und wieder ablegen. Oder auch Werkzeuge zur Bearbeitung wie zum Drehen, Spannen, Kleben und Bohren. Ebenso kann Regelungs- und Steuertechnik auf dem Wagen positioniert sein, kompakt versorgt mit Information und Leistung aus einem stabilen Führungssystem – vom Barcode- oder Farberkennungsleser bis hin zum RFID-Lesegerät.

Schlanker und effizienter bauen

Neben dem zentralen konstruktiven Durchbruch – dem Verzicht auf Leerfahrten – können Transport-, Pick-and-Place- und andere Handlinganlagen überdies jetzt schlanker gebaut werden. Die C-Kette lässt sich dazu einfach in kleine Einbauräume integrieren. Aktuell sind oft sehr große Massen zu bewegen bei hohen Beschleunigungen, um die Vorgaben bezüglich Zyklen und Taktzeiten zu erfüllen. Konstrukteure müssen also verhältnismäßig groß bauen, um die entsprechenden Kräfte auffangen zu können, die aufgrund des dynamischen Hin- und Herfahrens (Bremsen, Stoppen, etc.) entstehen. Mit dem C-Kettensystem dagegen lasse sich nicht nur um ein Vielfaches effizienter arbeiten, so der Hersteller, sondern auch Platz und Energie sparen.


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