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alphaform0813Alphaform bietet das Metalcoating-Verfahren jetzt auch für kleine Losgrößen und „mass customization“ an. In Frage kommt diese Technik etwa für die Herstellung von weißer Ware, in der Automobilindustrie oder in anderen Industriebereichen, die bislang Teile aus Aluminiumguss oder Feinblech verwendet haben. Bei dem Verfahren werden im 3D-Druck hergestellte Kunststoffteile mit einer Legierung aus Kupfer und Nickel versehen. Auch auf Chromglanz polieren und verchromen ist möglich.

Ursprünglich wurde das Metalcoating für die Automobilindustrie entwickelt. Bislang fand es primär für die Herstellung von Prototypen und Einzelobjekten jeglicher Art. Mittlerweile sind die Prozesse so optimiert, dass es im Bereich bis etwa 2000 Stück kostengünstig und schnell bei der Herstellung von Serienteilen ist, die bislang im Aluguss oder aus gestanzten oder gebogenen Blechen gefertigt wurden. Vor allem, wenn es um detailreichere Formen geht, rechnet sich die Kleinserienfertigung in 3D-Druck plus Metalcoating gegenüber herkömmlichen Produktionsweisen.

Das Bauteil wird abhängig von der Komplexität im Selektiven-Lasersinter- oder im Stereolithografie-Verfahren produziert. In der Kombination aus 3D-Druck mit Stereolithografie plus Metalcoating ist der Hersteller europaweit führend. Bei der Stereolitographie (SLA) wird Epoxid-Harz mit Hilfe von Laserstrahlen in einer Wellenlänge von 355 nm Schicht für Schicht ausgehärtet. SLA ist ein günstiges und sehr genaues 3D-Druckverfahren für maßgenaue, detailreiche und dünnwandige Teile. Als Trägermaterial dient hier zum Beispiel das Epoxid-Harz Nanotool, das keramische Bestandteile enthält. Das anschließende Metalcoating verschafft dem Bauteil mechanische Eigenschaften, die den klassischen Techniken in Abrieb- und Biegefestigkeit sowie einer Temperaturbeständigkeit von weit über 200 °C in nichts nachstehen. Der Unterschied zum Aluguss, zum Blechbiegen oder zu galvanisierten Spritzgussteilen, wie sie ebenfalls häufig für Serienprodukte verwendet werden, liegt in der hohen Steifigkeit der gedruckten und mit Metalcoating versehenen Teile.

Nicht nur in der Automobilindustrie und für die Hersteller weißer Ware eignet sich 3D-Druck mit Metalcoating als Kleinserien-Alternative sondern auch in den Bereichen Geräte- und Maschinenbau und Elektronik sowie etwa für die Fertigung sanitärer Armaturen. So genügen etwa Bauteile mit einer hartverchromten Schutzschicht nicht nur hohen Design-Ansprüchen sondern sie sind vollwertig einsetzbar.


 

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