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reprap0912Mit dem 3D-Drucker Bausatz „Protos“ bietet die German Reprap einen 3D-Drucker auf Basis der Open Source Technologie Reprap an. Ingenieurbüros und Konstruktionsabteilungen können damit die ersten Prototypen in-house erstellen und durch die kürzere Entwicklungszeit ihre Produkte schneller auf den Markt bringen.

Bislang war es aufgrund der hohen Investition für den Erwerb eines 3D-Druckers meist wirtschaftlicher, Prototypen von externen Dienstleistern drucken zu lassen. Mit der Open Source Technologie Reprap können Konstruktionsabteilungen erste Prototypen wie Gehäuse selbst auszudrucken. Je nach Komplexität der Modelle sind die Prototypen meist in wenigen Stunden gedruckt. Somit  sind mehrere Versionen der Prototypen möglich, um das Produkt interaktiv zu verbessern.

Der Protos 3D-Drucker lässt sich schnell und einfach aufbauen. Er ist auf die Bedürfnisse von Entwicklungsabteilungen zugeschnitten, die einen leicht erweiterbaren und flexiblen Drucker benötigen. So kann der Drucker beispielsweise eine große Bandbreite an Materialen verarbeiten, etwa ABS, PLA, HDPE, LDPE, PP und PE Kunststoffe. Durch die breite Auswahl von 0,3 bis 0,5 mm Düsen können bis zu 0,1 mm dünne Kunststoffschichten im Schmelzschicht-Verfahren gedruckt werden. Dies ermöglicht feine Prototypen, die der Genauigkeit der hochauflösenden SLS-Verfahren (Selektives Lasersinter-Verfahren) sehr nahe kommt. Mit dem von der GRRF entwickelten modularen Hot-end  lassen sich die Extruder-Düsen sehr einfach wechseln.  Der Drucker verarbeitet 3 mm und die in der Industrie üblichen 1,75 mm Kunststoffdrähte.

Protos verfügt über einen Druckbereich von ca. 220 x 220 x 130 mm in der X/Y/Z- Achse. Die Geschwindigkeit ist abhängig vom Extruder und beträgt bis zu 180 mm/s. Die Mechanik ist stabil ausgelegt. Sämtliche Achsen sind mit geschlossenen Linearlagern ausgestattet, die einen spielfreien Betrieb gewährleisten und wartungsarm sind. Die Laser-gesinterten Formteile sind aus Polyamid (PA) und dadurch hochbelastbar und präzise.

Zum Druck eines Prototypen genügt eine einfach STL-Datei, die von allen gängigen CAD-Programmen erzeugt werden kann.


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