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Dienstag, Oktober 17, 2017
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Aktuelles aus der Sicherheitstechnik

Lichtschranke, Lichtgitter, Signalleuchte, Schutzzaun, Kopierschutz, Wächter

R. StahlEine Systemlösung zur Echtzeit-Lokalisierung von Betriebsmitteln und Personen durch Funksignale ist die jüngste Ergänzung im „ISwireless“-Programm von R. Stahl. Mit RFID-Transpondern sorgt es in Ex-Bereichen für mehr Sicherheit und höhere Produktivität: Mitarbeiter können bei Unfällen schneller gefunden und versorgt werden, der Standort von Besuchern oder externen Dienstleistern lässt sich laufend überwachen, und auch Fahrzeuge, tragbare Messgeräte oder Werkzeuge bleiben dank RFID-Tag jederzeit schnell auffindbar.

 Nach dem Prinzip der Zonenlokalisierung lassen sich durch Kombination mehrerer fest installierter Controller in einem Umkreis von bis zu 160 m die Standorte aktiver RFID-Tags bestimmen. Mit Hilfe des optionalen Softwarepakets „Advanced Localization“ lässt sich der Standort mit einer Genauigkeit von ±5 m ermitteln. Die RFID-Tags senden ihre Kennungen im lizenzfreien ISM-Band (2,4 GHz) in einstellbaren Intervallen zwischen 1 und 60 s. Bei Bedarf ist die Sendefunktion abschaltbar. Jeder Transponder kann zudem mit 112 Bytes zusätzlichen Nutzdaten beschrieben werden. Dank einer Kombination aus energiesparender Elektronik und einer leistungsfähigen Batterie erreichen die flachen, nicht einmal 2 cm hohen Einheiten eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren.

Die Controller erlauben die Positionsüberwachung von bis zu 100 RFID-Tags pro Sekunde und über 1000 Tags an Geräten oder Personen insgesamt. Mit übergeordneten IT-Systemen können sie per Fast Ethernet oder über eine WLAN-Schnittstelle (IEEE 802.11 b/g) kommunizieren; die Einbindung ermittelter Positionsdaten in ERP- oder MES-Umgebungen erfolgt dabei über eine Middleware. Die RFID-Tags eignen sich aufgrund der Schutzart IP67 sehr gut für den Außeneinsatz geeignet und können in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 0, 1, 2 bzw. 20, 21, 22 verwendet werden. Die Controller verfügen über die Schutzart IP66 und werden in den Zonen 1, 2 bzw. 21, 22 installiert. Sie vertragen Extremtemperaturen von ­-40° bis +50 °C (Transponder) bzw. ­-20° bis +60 °C (Controller) und sind auch in rauer Umgebung problemlos einsetzbar.


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