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Aktuelles aus der Robotik

Roboter, Kinematik, Handling, Montage, Service, Humanoid, Scara, Knickarm

igus05121Titelstory

Automatica Halle B3, Stand 502

Auf der Hannover-Messe hat Igus die Ergebnisse des dritten weltweiten Wettbewerbs „Vector Award“ bekannt gegeben. Unter den 160 Einsendern gab es auch einige Anwendungen für die Robotik. Besonders bemerkenswert darunter die Roboterhand „Digit L“ von Luisiana Robotic Machines, deren Finger mit kleinen Zipper-Ketten ausgestattet sind, die eine erstaunliche Beweglichkeit bieten. Dafür bekam sie prompt einen Special Vector verliehen.



Von China über Kanada bis nach Brasilien erstreckten sich die 160 teils spektakulären Einsendungen. Darunter gab es zahlreiche Anwendungen aus dem Bereich Industrieroboter, die schließlich mit dem Vector Award in Gold das Feld anführten.

Originell sinnvolle Greifhand

Die „tanzende“ Roboterhand aus Amerika allerding führt wohl das Feld der schönsten Anwendung an und wurde ganz zu recht mit einem Spezialpreis gewürdigt.

Für die unglaubliche Beweglichkeit der DigitL sorgen besonders kleine und leichte E-Ketten der Zipper-Serie. Kleine Zylinder in der Kette führen dabei die Bewegung aus, ziehen die Finger zusammen und strecken sie wieder aus. Durch den Einsatz eines vorhandenen Produkts verzichtete der Hersteller auf die Neukonstruktion der entsprechenden Komponenten. Die Hand selbst besteht aus hunderten verschiedener Komponenten, so dass jede neue Entwcklung eines Bauteils die Produktionskosten in die Höhe treibt. Gleiches gilt für Montage und Wartung. Durch das Reißverschlussprinzip der Zipper Ketten gestalten sich Einbau und Wartung der Zylinder sehr einfach. Die hohe Stabilität macht zudem unzählige Greifbewegungen möglich.

Blitzschnell Platinen von Presse zu Presse

igus05122Der goldene Vector ging an Kuka Systems für das Produkt „Cobra“, welches blitzzschnell Pressen be- und entlädt. Die Cobra besteht aus zwei Grundelementen, einem Roboter und einer Linearachse. Mit dieser Entwicklung ließ sich die Ausbringungsleistung der Pressen erhöhen und der Pressenabstand verringern. Igus entwickelte hierfür eine Sondervariante der Standardenergiekette E6 mit neuen Verbindern, um den Aufbau der Cobra so kompakt wie möglich zu gestalten. Die E6.29 läuft besonders leise und vibrationsarm, damit passt sie perfekt zur Dynamik der Cobra, die zielgenau und sehr schnell zupackt und das Bauteil zwischen den Pressen transportiert.

Weitere Roboterlösungen aus der ganzen Welt

Tore mit einem Gewicht von bis zu 1,7 t und sein Eigengewicht transportiert ein Roboter aus Polen auf einem Schienensystem mit einem Verfahrweg von 7 m. Der Roboter nimmt die Tore mit Vakuumgreifern auf und transportiert sie zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen hin und her. Dabei kommen er und die Energiezuführung, die platzsparend mit einer E-Kette realisiert wurde, mit Materialien wie Pulverlack in Kontakt und sind pausenlos im Einsatz.

Bei einem in der Automobilindustrie eingesetzten chinesischen Roboter kamen sich ein Schlauch mit Klebemittel und eine Signalleitung immer wieder in die Quere. Der Schlauch hat durch die Füllung ein höheres Gewicht und schlägt bei der Bewegung des Roboters dadurch mehr aus, was zur Beschädigung der Leitung führte. Die Montage eines „Triflex R-Sets“ am Roboter trennt die beiden Systeme vollständig voneinander ab und ist immer noch platzsparend, da die Leitungen eng am Roboterarm geführt werden können.

Bei einem Inspektionsroboter aus Italien sind die beiden „Körperhälften“ über eine „Triflex R-E-Kette" verbunden. Der Roboter wird zur Inspektion von Röhren eingesetzt und kann auch Steigungen bis zu 30 Grad bewältigen. Auf ebenen Strecken legt er bis ca. 100 mm/s zurück. Da der gesamte Roboter maximal 2 kg wiegen sollte, kamen in erster Linie Kunststoffbauteile zum Einsatz, neben der E-kette auch viele Gelenklager desHerstellers.

Für den Einsatz in Umgebungen mit vielen Menschen wie Einkaufszentren, Flughäfen oder Ausstellungen wurde der spanische Serviceroboter „Reem“ konzipiert, der auf den. Sein humanoides Aussehen soll helfen, Berührungsängste abzubauen. Um die Leitungen im Inneren des Roboters zu führen und bei den Bewegungen des Rumpfes und der Arme vor Beschädigungen geführt.

Auch unter hohen Lasten soll ein amerikanische Handling-Roboter zuverlässig arbeiten. Seine Hauptaufgaben sind das Be- und Entladen von Maschinen und Förderbändern. Der Verfahrweg beträgt 42 m, die Verfahrgeschwindigkeit 3 m/s. Zum Einsatz kommt hier eine E-kette der Serie 400. Die Konstrukteure entschieden sich für diese Lösung, da sie  die benötigte Leitungskapazität und Flexibilität aufbringt.

Silberner und Bronzener Vector

igus05123igus05124Der „Vector“ Silber geht an Joury van Gijseghem von DEME für das Projekt Amoras in Antwerpen. Dabei handelt es sich um eine Anlage zur Aufbereitung von ca. 50.000 t Schlick pro Jahr, die beim Ausbaggern der Schifffahrtswege des Antwerpener Hafens anfallen. Zentraler Bestandteil ist eine bogenförmige Brücke mit einer Spannweite von 150 m. An der drehbaren Brücke sind bewegliche Hochleistungspumpen befestigt, die den Schlamm aus darunter liegenden Absetzbecken zur weiteren Aufbereitung befördern. Dies geschieht über enorme Schläuche mit 300 mm Durchmesser. Zur Führung der Schläuche über die gesamte Brückenlänge kommt die größte Polymer-„E-Kette“ der Welt, die E4.350 mit 350 mm Innenhöhe, zum Einsatz. Das hohe Schlauchgewicht (ca. 100 kg/m) und der Schutz vor mechanischem Abrieb durch spezielle Öffnungsstege mit Gleitrollen aus „Iglidur“ gehören zu den besonderen Kennzeichen der Anwendung. Aufgrund des zusätzlichen Gewichts für die Brückenstruktur war eine schwere Stahlkette keine Alternative zur E4.350.

Den bronzenen „Vector“ hat Fabio Ferri von der Firma SCM aus dem italienischen Rimini gewonnen. In der Kanten-Bearbeitungsmaschine können Holz, PVC, Polypropylen, Aluminium verarbeitet werden. Um den Konturen des Werkstücks folgen zu können, muss das Werkzeug viele verschiedene Bewegungen ausführen können, unter anderem Drehungen um die eigene Achse mit bis zu 1440 Grad in beide Richtungen. Für die Leitungsführung zum Werkzeug war daher eine Lösung gefordert, die diese Bewegung mitmacht und zudem leicht ist. Ein vorher eingesetzter elektropneumatischen Verteiler war zu schwer, zu teuer und zu unflexibel. Das Twisterband konnte dagegen voll und ganz überzeugen. Die ausgelegte Anordnung von 6 Kettenmodulen kann den ganzen Bewegungsablauf abdecken und ist sehr leicht.


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