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Aktuelles über IPC

Computer, HMI, Prozessor, Industrie PC, Lüfter, Touchscreen, Monitor, Tastatur

MSC1Titelstory

Für die Maschinenbedienung ist der Touchscreen seit mehreren Jahren eine etablierte Eingabemethode. Die Erkennung und Verarbeitung von mehreren Berührungspunkten ist dabei eine lang erwartete Evolution bei der Maschinenbedienung. Industrielle HMI-Anwendungen werden in entscheidenden Punkten besser und einfacher. Wie schon heute bei Smartphones und Tablets realisiert, werden diese Bedienmöglichkeiten in einigen Jahren auch aus HMI-Anwendungen nicht mehr wegzudenken sein. MSC Microcomputers Systems zeigt mit seinem Prime Cube Baukastensystem schon heute, wie das geht.



Für die Maschinenbedienung ist der Touchscreen seit mehreren Jahren eine etablierte Eingabemethode. Viele Bediener wünschen sich jedoch auch eine verbesserte Handhabung statt eines simplen Mausersatzes. Mit dem Siegeszug von Smartphones und Tablets setzte sich Touch-Bedienung auf breiter Front durch. Bei der Markteinführung des iPhone fand gleichzeitig ein Paradigmenwechsel statt: Touchscreens müssen nicht auf die Einfingerbedienung beschränkt bleiben, sondern können auch mit mehreren Fingern gleichzeitig und mit Gesten bedient werden.

MSC2Das erweiterte Multitouch-Bedienkonzept ist sehr intuitiv und wurde daher schnell von den Nutzern angenommen. Als Folge erwarten auch immer mehr Industrieanwender multitouch-fähige HMI-Systeme. Innovative Maschinenbauer nehmen diesen Trend auf und planen für ihre kommenden Produktgenerationen bzw. bei Einführung von Weiterentwicklungen Multitouch-Funktionalität fest ein. Der geeignete Zeitpunkt für entsprechende Anpassungen kann zum Beispiel auch dann sein, wenn neue Display-Größen geplant sind oder eine Software-Umstellung durchführt werden soll. Beide Fälle gehen automatisch mit der Überarbeitung der Bedienoberfläche einher, sodass die Multitouch-Implementierung parallel umgesetzt werden kann.

Wechsel auf 16:9 Format

Gerade in Bezug auf neue Display-Größen findet zurzeit bei innovativen Herstellern, wie beispielsweise aus dem Verpackungsmaschinenbau, ein Wechsel auf das 16:9 Format statt. Viele Display-Hersteller gehen zudem dazu über, auf Grund günstigerer Fertigungsmöglichkeiten nur noch 16:9 formatige Bildschirme zu produzieren. Um mit Multitouch die Maschinenbedienung einfacher, ergonomischer und schneller zu machen, muss neben Hardware und Betriebssystem auch die Anwendungssoftware Multitouch-Funktionen unterstützen und Gestensteuerung anbieten. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, ergeben sich verschiedene Anwendungsszenarien für eine verbesserte Maschinenbedienung.

Ergonomische Gestensteuerung

In industriellen HMI-Anwendungen findet die Gestensteuerung beispielsweise beim „Durchblättern“ von Funktionsübersichten, Listen oder Verzeichnissen und bei der Navigation innerhalb von Produktionsdokumentationen ergonomischen Anwendungsmöglichkeiten. Weitere Beispiele sind die Navigation innerhalb von Prozessbildern, das Vergrößern von Kennlinien und Graphen oder eine detaillierte Fehlersuche mit Zoom-Gesten. Besonders bei Werkzeugmaschinen erleichtern Multitouch-Gesten die Orientierung innerhalb von Protokolllisten und das intuitive Drehen und Vergrößern bzw. Verkleinern von 3D-Werkstückansichten. Diese Schritte sind mit einem multitouch-fähigen Bedienkonzept deutlich einfacher umzusetzen als nur mit einer herkömmlichen Folientastatur.

Zusätzliche kapazitive Bedienelemente

Möchte ein Maschinenhersteller in einem ersten Schritt noch nicht das gesamte Prozessbild auf das Breitformat umstellen, kann das bestehende im 4:3 Format erhalten bleiben, während links und rechts daneben Platz für zusätzliche Touch-Bedienelemente bleibt.

Die Touch-Funktionalität muss nicht auf das Display des Rechners beschränkt sein. Ein kapazitiver Touch mit vollflächiger Verglasung der Front ermöglicht die Vergrößerung des berührungsempfindlichen Bereichs über die Display-Fläche hinaus. So sind dort weitere kapazitive Bedienmöglichkeiten wie Taster oder Slider realisierbar. Sollen beispielsweise wichtige Bedienelemente optisch vom Prozessbild abgesetzt erscheinen, so kann der Touchscreen entsprechend größer dimensioniert sein als das Display. In dieser zusätzlichen Touch-Zone können die Elemente in einem fest definierten Bereich außerhalb der Anzeige platziert werden. Für den Maschinenbediener sind sie durch Hinterdruckung und Hinterleuchtung der Glasoberfläche deutlich erkennbar.

MSC3Als Alternative dazu sind aber auch zusätzliche Bedienelemente als eigenständige kapazitive Sensoren außerhalb des eigentlichen Touchscreens realisierbar, die zum Beispiel über Feldbus angesprochen und projektiert werden können.

Zweihandbedienung statt Singletouch

Eine der wichtigsten Funktionen in industriellen Anwendungen ist die Zweihandbedienung. Ihre Vorteile gegenüber der Singletouch-Bedienung sind erheblich, indem sie den Bedienprozesses deutlich beschleunigt und zudem die Ergonomie verbessert. Beispiele sind gleichzeitig nutzbare Schieberegler oder die bessere Verwendung einer virtuellen Touch-Tastatur. Zweihändige Bedienprozesse verhindern mit bestätigten Aktionen auch Fehlbedienungen, beispielsweise versehentliche Werteänderungen oder unbeabsichtigte Funktionsaktivierungen.

Über Prime Cube

Prime Cube ist die Marke für kundenspezifische Computersysteme (Customized Computer Systems) der MSC Tuttlingen GmbH. Die Produkte basieren auf einem Baukastensystem mit aufeinander abgestimmten, hochwertigen und langzeitverfügbaren Komponenten. Darauf aufbauende Kundensysteme werden dabei zielgerichtet konzipiert und bei Bedarf mit individuellen Funktionen versehen, sodass sie genau die geforderten Funktionen erfüllen.


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Do Nov 23 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Iris
Di Dez 05 @09:00 Grundlagen der Funktionalen Sicherheit in der Prozesstechnik Veranstalter: Pepperl+Fuchs
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