afag0317Afag hat ihre elektrischen Linearmotor-Portalachsen optimiert. Durch die Verbesserung des Kühlkörpers und ein neu entwickeltes Strangpressprofil erreichen die Linearachsen Spitzenkräfte bis über 1000 N bei Hüben zwischen 80 und 1660 mm. Gleichzeitig ist die Steifigkeit noch höher als zuvor.

Der Trend bei Handlingsystemen geht immer deutlicher weg von einfachen Pick-and-Place-Lösungen hin zu leistungsfähigeren Positioniersystemen mit mehr Freiheitsgraden oder mehreren Montageköpfen. Als Basis bietet der Hersteller standardisierte Achsen vom Typ Portal Einzelführung Linearmotor PEL und Portal Doppelführung Linearmotor PDL an. Um sie noch leistungsfähiger zu machen, wurde nun die Kühlung erheblich verbessert. Dazu wurden die Kühlkörper an den beweglichen Stator in der Achse angepasst und die Kühlfläche vergrößert. Zudem wurde das weit verbreitete herstellereigene Befestigungsraster in den Schlitten integriert. Das ermöglicht ein direktes und stabiles Verschrauben der Module ohne eine Adapterplatte. Ein speziell auf die Anforderungen der Achse abgestimmtes Strangpressprofil sorgt für noch mehr Steifigkeit. Im Vergleich zu ihren Vorgängern bringen die optimierten Achsen bis zu 70 % mehr Leistung und eine sehr hohe Verfahr- und Positionierpräzision.

Die Portalachsen PDL30 (Bild), PDL40 und PDL40-HP bestehen jeweils aus einem einheitlichen Grundkörper mit zwei Führungen und vier Führungswägen. Je nach Anforderung kann dafür der passende Antrieb gewählt und darüber der Typ definiert werden. Das ermöglicht die Aufnahme von Spitzenkräften zwischen 255 und 1024 N. Komplettiert wird der Baukasten, für kleinere Systeme mit hoher Präzision durch die Achsen PEL20 und PEL20-SL. Für den Fall, dass die maximalen Hübe der Linearmotorachsen nicht ausreichen, lassen sie sich ganz einfach mit Zahnriemenachsen ergänzen. Dadurch können Hübe von bis 5500 mm realisiert werden.
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