

01/24/2012
Der Sicherheitssensor MZM 120 von Schmersal eignet sich für Einsätze, in denen Maschinen und Anlagen mit Heißdampf oder mit dem Hochdruck-Wasserstrahl sowie aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert werden. Damit zielt er auf den Nahrungsmittelmaschinenbau ab, für den das Unternehmen auch andere branchenspezifische Sicherheitsschaltgeräte entwickelt hat.
Beim MZM 120 kommt als markante Eigenschaft noch die Zuhaltefunktion hinzu, die elektromagnetisch, das heißt berührungslos erzeugt wird. Das bietet den Vorteil, dass Schalter und Betätiger ohne Toträume beispielsweise für die Einführung eines Verriegelungsbolzens auskommen: Die gesamte Konstruktion ist glattflächig. Das Spulenjoch und die Ankerplatte sind mit der speziellen abriebfesten Antihaftbeschichtung Nedox SF2 versehen. Die Beschichtung gewährleistet, dass der Sicherheitssensor auch bei Beaufschlagung mit Reinigungsmitteln und anderen Chemikalien dauerhaft und zuverlässig seine Aufgaben erfüllt. Damit eignet sich der Sensor bestens für den Einsatz in hygienesensiblen Bereichen.
Über die Zuhaltefunktion des MZM 120 kann der Konstrukteur verhindern, dass der Bediener bei laufender Maschine die Schutztür öffnet und damit den Produktionsprozess unterbricht. Dabei wird eine Zuhaltekraft von bis zu 500 N erzeugt.
Der MZM 120 wurde nach den Anforderungen von IP 69 K (Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- / Dampfstrahlreinigung) getestet. Seine kompakte Quaderbauform bietet den Vorteil, dass sich das Sicherheitsschaltgerät leicht in die Umgebungskonstruktion integrieren lässt. Neben dem Nahrungsmittelmaschinenbau finden sich weitere typische Anwendungsbereiche in der Getränkeindustrie, der pharmazeutischen Produktion und in der Chemieindustrie.
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