

02.02.2012
Einen elementaren Beitrag zur Kostensenkung im Systembereich Verbindungselemente leistet die gewindefurchende Schraube „Taptite 2000“ von Arnold Umformtechnik. Aktuelle Untersuchungen weisen nach, dass sich hohe Optimierungseffekte vor allem im Prozessumfeld der Vorbereitung der Schraubstelle verbergen. Gerade an dieser Schnittstelle wirken sich die konstruktionsbedingten Vorteile aus.
Nach den Ergebnissen verschiedener Untersuchungen fallen 85 % der Gesamtkosten einer herkömmlichen Schraubverbindung auf Nebenkosten wie Bohren, Gewindeschneiden, Kontrolle, Werkzeuge oder Reinigung des Arbeitsplatzes. Lediglich 15 % der Gesamtkosten entfallen auf das Verbindungselement selbst.
Gewindefurchende Schrauben der Taptite 2000-Generation machen kostenintensive Montageprozesse überflüssigund sparen vor allem durch die spanlose Formung der Mutterngewinde. Die fehlende Notwendigkeit nachgelagerter Arbeitsgänge wie Reinigung und Kontrolle reduziert die Schraubverbindungskosten. Bei vorgegossenen Kernlöchern entfällt zusätzlich noch der Arbeitsgang des Bohrens, so dass insgesamt ein Einsparungseffekt von bis zu 88 % der Schraubverbindungskosten erzielt wird.
Neben den Kosteneffekten profitiert der Anwender vor allem von den verbesserten mechanischen Eigenschaften der Verbindung. Die trilobulare Schaftform in Kombination mit den Radius-Profilgewindeflanken sorgt für eine rund 50 prozentige Reduktion der Furchmomente gegenüber herkömmlichen Furchschrauben und sorgt so für höhere Klemmkräfte mit gleichzeitig reduzierter Klemmkraftstreuung. Hohe Losbrech- und Ausschraubmomente in Verbindung mit niedrigen Furchmomenten gewährleisten höchste Prozesssicherheit bei der Montage und unterstreichen die Dauerhaftigkeit der Verbindung.
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