

13.05.2011

Druckluft zählt sie mit 1,5 bis 3 Cent / m³ zu den teuersten Energieträgern. Der Einsatz geeigneter Sensorik hilft, Druckluftverbräuche zu analysieren und zu optimieren sowie Leckagen schneller und besser zu orten oder auch Wartungsaufwendungen zu reduzieren. Schmidt Technology bringt mit dem SS20.261 einen Eintauch-Strömungssensor auf den Markt, der für die Volumenstrommessung in Druckluftanlagen bis 8 bar ausgelegt und einfach einsetzbar ist.
Ein Beispiel für Verluste in beinahe jedem Druckluftnetz Zeigt: In einem mittleren Produktionsbetrieb wird Druckluft mit einer Kompressorleistung von 960 m³/h erzeugt. Neben den vom Kompressor verursachten Energiekosten von ca. 21.000 € muss das Unternehmen bei Verlusten von 25 % weitere 5300 € pro Jahr für das Druckluftnetz aufbringen. Würden allerdings die tatsächlichen Verbräuche genau und fortlaufend analysiert und daraufhin optimiert, könnten die Energiekosten auf ca. 17.000 € und die Verluste auf nur 850 € reduziert werden. Wie das geht? Mit einer einmaligen Investition in einen Volumenstromsensor.
Der SS20.261 Eintauch-Strömungssensor wurde zur Messung von Leckagen und Verbrauch konzipiert. Er kann Norm-Strömungsgeschwindigkeiten ab 0,2 m/s erfassen, die bis hin zu 40, 60 oder 90 m/s reichen. Neben dem Messbereich stehen dem Anwender zwei Sensorlängen von 200 und 350 mm zur Wahl, die in Rohren mit Durchmessern zwischen DN25 bis DN600 eingetaucht werden können. Anhängig davon sind Norm-Volumenströme bis maximal 74.000 m³/h messbar. Die Messgenauigkeit beträgt dabei ±5%. Auf Wunsch gibt es den Sensor auch mit einem Hochpräzisionsabgleich samt ISO-Kalibrierzertifikat, wodurch sich die Genauigkeit auf ±3 % erhöht. Dies ist wichtig für die Abrechnung der Druckluftkosten.
Für die Anzeige in m³/h ist lediglich eine Multiplikation des Rohrquerschnitts und des Profilfaktors mit der erfassten Strömungsgeschwindigkeit nötig. Temperatur und Druck müssen nicht berücksichtig werden. Der Grund für diese unkomplizierte Auswertung liegt in dem Messprinzip des Strömungssensors, das auf der thermischen Anemometrie beruht. Diese Methode, die Fehler aufgrund von Umrechnungen von vornherein ausmerzt, liefert eine gleichbleibend hohe Genauigkeit ohne Drift und Wartung.
Wie andere Maschinen unterliegt auch eine Druckluftanlage der Alterung. Im Laufe der Zeit treten Undichtigkeiten auf, aus denen die Luft lautlos und meist unbemerkt entweicht. Durch die stationäre Messwerterfassung mittels fest fixiertem Eintauchfühler können tatsächliche Verbräuche und Leckagen in Stillstandszeiten permanent analysiert werden.
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