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Schälbare Zwischenlage aus Kunststoff

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martinGeorg Martin präsentiert erstmals eine schälbare Zwischenlage aus Kunststoff für den Toleranzausgleich. Die "M-Tech L KP" eignet sich sowohl für den Einsatz in Leichtbau-Konstruktionen als auch in mechanischen Baugruppen. Im Vergleich zu den Produkten aus Stahl, Aluminium und Messing dringt sie nun auch in die Einsatzgebiete traditioneller Zwischenlagen aus Metall vor. In der Praxis profitieren davon nicht nur die typischen Leichtbau-Sektoren. Neben der Luftfahrt zeigen lt. Hersteller Anbieter mechanischer Antriebstechnik wie Getriebebauer ein reges Interesse an dieser Kunststoff-Lösung.

Die Zwischenlage basiert auf dem Polyethylenterephthalat (PET) Mylar von Dupont und besteht aus mehreren, nur 0,1 mm dicken laminierten Kunststoff-Folien. Das PET zeichnet sich durch hohe Zug- und Reißfestigkeit, eine gute Alterungsbeständigkeit sowie chemische, mechanische und thermische Stabilität aus. Es hat eine geringe Dichte von etwa 1,3 kg/ dm3 und zählt zur Gruppe der Flächenisolierstoffe der Isolierstoffklasse B (bis 130 °C).

Ein zentraler Aspekt bei der Entwicklung der Kunststoff-Zwischenlage war die einfache Handhabung der Schälfolie. Ähnlich der Folie einer Blisterverpackung kann der Anwender die einzelnen Lagen von M-Tech L KP sehr einfach, schnell und präzise mit zwei Fingern abziehen. Folie für Folie nähert er sich dabei der erforderlichen Passgenauigkeit. Anders als die Zwischenlagen aus Stahl, Aluminium oder Messing lassen sich bereits abgeschälte Kunststoff-Folien wiederverwenden. Gerade in Getriebe- und Fahrzeugbau, in der Luftfahrt sowie in Elektro- und Messtechnik gibt es zahlreiche Anwendungen für M-Tech L KP. Beispielsweise lassen sich damit Bauteile vor elektrochemischer Korrosion schützen. Die sehr gute elektrische Isolation ist ein zusätzliches Plus.

In der Gestalt von Scheiben, Ringen oder Platten wird M-Tech L KP als kundenspezifisches Einbauteil angeboten. Hochgenaue Geometrien, wie sie etwa für Ringe mit Bohrungen benötigt werden, fertigt Martin daraus mit Hilfe einer Kombination aus Zerspanung und Stanztechnik. Die maximalen Abmessungen für die Kunststoff-Zwischenlagen liegen bei 1200 x 600 mm Länge oder 600 mm Durchmesser. Und die weitere Entwicklung zeichnet sich bereits ab: Das Unternehmen arbeitet derzeit an Lösungen, die in Richtung einer Genauigkeit von 0,050 mm und weniger gehen.


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