

25.07.2011
Werkstücke sanft von innen greifen können die Innengreifer der Serie "Expander" von Fipa. Bis zu 30 % geringeres Gewicht und die Durchgängigkeit der vier vorhandenen Versionen sind die Merkmale der überarbeiteten Generation. Typische Innengreifer-Anwendungen wie die Entnahme von Kunststoffbehältern aus Spritzgussmaschinen sowie das Handling von Flaschen oder anderen offenen Behältern in der Verpackungsindustrie lassen sich mit der Produktreihe umsetzen.
Das Prinzip: Der Innengreifer taucht in ein Werkstück ein. Durch Druckluft staucht der innenliegende Kolben das Elastomerteil, dessen Durchmesser daraufhin zunimmt. Das Ergebnis: Das Werkstück wird fest eingespannt und sicher gehalten. Zum Absetzen wird die Druckluft abgeschaltet, der Kolben fährt in seine Ausgangslage zurück, wodurch das Elastomerteil wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Das Werkstück kann entnommen werden. Diese Funktionsweise haben sämtliche Innengreifer gemeinsam. Die Expander kommen ohne Stahlbauteile aus und sind Aluminium-Leichtbauweise ausgeführt. Dies ermöglicht gerade in komplexen Greifersystemen mit vielen Innengreifern eine höhere Dynamik. Neu ist auch, dass sämtliche Greifer nun über Klemmschäfte (14 bis 30 mm) für die Anbindung an den Greiferbaukasten des Herstellers und sämtliche marktgängige Systeme verfügen.
Neben dem eigentlichen Handling während der Produktion lässt sich mit den Innengreifern auch die anschließende Qualitätskontrolle durchführen. Dazu dient eine zusätzliche Durchgangsbohrung, über die Hohlkörper zur Stabilitätsprüfung entweder mit Druckluft oder Vakuum beaufschlagt werden können. Damit führen Innengreifer die Prozess-Schritte Greifen und Prüfen zusammen.
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