

10.06.2011
Die neue Vorschrift IEC 61439-1/-2 für Niederspannungsschaltanlagen verlangt von den Herstellern der Schaltanlagen eine umfangreichere Dokumentation für die Nachweise der Konstruktions- und Leistungsmerkmale als bisher. Umfassende Unterstützung bei Planung und Nachweisführung von normgerechten "Ri4 Power"-Schaltanlagen von Rittal erhalten Hersteller jetzt mit der neuen Version 6.0 der Planungssoftware „Rittal Power Engineering“. In der Version 6.0 der Software Power Engineering wurden die Forderungen der neuen Norm IEC 61439-1/-2 berücksichtigt.
Sie bietet dem Anwender zudem umfangreiche Hilfen an. Die wesentlichen Merkmale der neuen Norm sind u. a. die umfangreicheren Nachweise über die Bauart einer Schaltanlage, die durch den ursprünglichen Hersteller des Schaltanlagensystems erstellt werden sowie auch die exakte Angabe der Betriebsbemessungsströme von Schaltgeräten.
Schon bei der Ausarbeitung einer Niederspannungsschaltanlage mit Power Engineering lässt sich unter Berücksichtigung der Schutzart und des Einbauortes innerhalb der Anlage das passende Schaltgerät auswählen, das den geforderten Strom des Stromkreises führt. Ebenso stellt die Software den entsprechenden Bauartnachweis auf Knopfdruck zur Verfügung. Dazu bietet das Engineering-Tool Checklisten an, mit denen der Schaltanlagenbauer alle Erfordernisse prüfen kann, die bei der Planung und Ausführung der Schaltanlage zu berücksichtigen sind.
Für den abschließenden Stücknachweis, der für jede erstellte Schaltanlage zu erstellen ist, bietet die Software einen Vordruck. Checklisten, die in der Software hinterlegt sind, unterstützten den Hersteller zudem, die erforderlichen Prüfungen für den Stücknachweis systematisch durchzuführen und zu dokumentieren. Rittal Power Engineering unterstützt Anwender sowohl beim Systembaukasten für Niederspannungsschaltanlagen Ri4Power als auch bei Niederspannungsschaltanlagen, bestehend aus dem Schaltschranksystem TS 8 und dem modularen Sammelschienensystem "Riline60".






